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News Cumberland Wildpark Grünau

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SCHLAUFÜCHSE AUFGEPASST 🦊

In den Semesterferien finden am Donnerstag, 20. 2. gleich 2 Workshops für junge Wildparkfreunde statt 🫶🏼.

1️⃣ Auf den Spuren von Biber und Otter 🦫
Ihr macht Euch auf die Suche nach Biberspuren und überrascht unser Otterpärchen mit mitgebrachten Fischen. Mit Spielen und Rätseln werdet ihr einiges über das Leben der beiden Tierarten erfahren.
⏰Uhrzeit: 9 bis 12 Uhr
✅Altersgruppe der Teilnehmer: 2. bis 4. Klasse Volksschule
💶Kosten pro Kind: 20,00 Euro

2️⃣ Was machen Wildtiere im Winter❄️
Welche Wildtiere sind wach, welche schlafen? Welche Vögel mögen den Winter, welche fliegen zum Überwintern in den Süden?
Gemeinsam werdet ihr es herausfinden.
Unsere Wildschweine sind auf jeden Fall munter und freuen sich darauf von Euch gefüttert zu werden!
⏰Uhrzeit: 13 bis 16 Uhr
✅Altersgruppe der Teilnehmer: 2. bis 4. Klasse Volksschule
💶Kosten pro Kind: 20,00 Euro

Für Kinder die an beiden Workshops teilnehmen möchten, besteht die Möglichkeit zum Mittagessen😋im “Wildparkstüberl”.
💶Kosten pro Kind: 7,00 Euro

📧Anmelden per Mail unter: s.lankmaier@wildpark.at

Winteröffnungszeiten

Ab 1. November gelten bei uns im Wildpark Grünau wieder die Winteröffnungszeiten!

Unsere Tore öffnen sich dann TÄGLICH um 10 Uhr für unsere Gäste und um 16 Uhr werden diese wieder geschlossen. Der Aufenthalt im Wildpark ist bis längstens 17 Uhr möglich.
Diese Öffnungszeiten gelten wieder bis zum 31. März 2025.

Lediglich am 24. Dezember und am 31. Dezember schließen wir schon um 14 Uhr damit auch unsere Arbeitskolleg*innen Zeit haben, sich mit Ihren Familien auf das Christkind und den Jahreswechsel vorbereiten zu können ????

Unser “Wildparkstüberl” ist, wie immer in den Wintermonaten, ab 4. November an den Wochentagen von Montag bis Freitag geschlossen.
Aber dafür an ALLEN Wochenenden, an Feiertagen und in den Weihnachts- und Semesterferien durchgehend geöffnet.

Tipp:
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Dr. Jane Goodall im Wildpark Grünau

Welch großartiges Ereignis im Wildpark Grünau

Mit Dr. Jane Goodall weilte eine der bedeutendsten Verhaltensforscherinnen unserer Zeit im Almtal. Nach einer Bootsfahrt über den Almsee durften wir Jane Goodall bei uns im Wildpark empfangen.

Gemeinsam pflanzten wir einen “Baum der Hoffnung”, der einen besonderen Platz im Wildpark bekommen wird und von dem Jane und wir alle uns wünschen, dass er ein Signal dafür ist “die Welt, für uns und für die Kinder, wieder ein Stück besser zu machen”, so Jane Goodall in ihrer Ansprache.

Kinder aus der Volksschule erfreuten Jane noch mit Liedern, bevor sie ihren Besuch am “Auingerhof”, der früheren Forschungsstelle, fortsetzte, wo sie vor vielen Jahren mit Konrad Lorenz zusammengetroffen ist.

Danke allen, und vor allem Sonia Kleindorfer und dem Konrad Lorenz Research Center for Behaviour and Cognition, für das unvergessliche Erlebnis

Wo sind denn die Steinböcke hin? Unsere Steinbockanlage muss dringend saniert werden!

Die rutschenden Hänge mit Steinen befestigt, das ausgeschwemmte Ufer aufgefangen und der komplette Zaun erneuert werden. Kosten dafür rund 160.000 Euro.

Die Planung läuft schon länger, jetzt geht es an die Umsetzung. Dazu müssen die Steinböcke vorübergehend übersiedelt werden. Die einzige sichere Anlage für die Übergangszeit ist der größere Teil der Gemeinschaftsanlage der Bären und Wölfe!

Am Montag dieser Woche haben unsere Tierpfleger-Kollegen mit der Übersiedelung der Tiere begonnen. Jedes einzelne Tier musste dazu narkotisiert werden. Mittlerweile sind alle Tiere wohlbehalten in ihrem Ausweichquartier angekommen.

Das bedeutet, dass die Bären und Wölfe die nächsten Wochen getrennt voneinander verbringen müssen!

Dass es für die Steinböcke zu Beginn nicht einfach sein wird auf einem Areal untergebracht zu sein in dem noch die Spuren und Gerüchte ihrer natürlichen Feinde wahrzunehmen sind, ist uns bewusst. Auch für die Bären und Wölfe könnte es eine Herausforderung darstellen Tür an Tür mit den Steinböcken zu verbringen. Mangels Alternativen hoffen wir, dass alles gut geht, die Bauarbeiten zügig voran kommen und die Steinböcke rasch wieder zurück können!

Mit dem Abbau der alten Anlage wurde bereits begonnen. Die Bauzeit wird, aller Voraussicht nach, 3 Monate betragen. Wenn alles wie geplant umgesetzt werden kann, dann bekommen die Steinböcke eine richtig schöne Anlage!

Wenn Sie dieses Bauvorhaben finanziell unterstützen möchten freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: info@wildpark.at

1400 Jahre nach seinem Ableben findet Wisent „Willi“ die letzte Ruhestätte

Im Dezember 2020 haben heimische Höhlenforscher in einer Höhle am Kasberg das nahezu vollständig erhalten Skelett eines Wisents gefunden und unter zahlreicher Mithilfe geborgen. Von den Findern wurde der Wusch geäußert, dass das Skelett in Grünau verbleiben und am liebsten im Wildpark ausgestellt werden soll. Am Samstag, 17. Juni wurde das „Wisent Museum“ im Wildpark Grünau nun offiziell eröffnet und das Alter von „Willi“ veröffentlicht!

„Wir bedanken bei den Findern Franz Rührlinger und Franz Moser sehr herzlich für ihr Vertrauen, den Fund in unsere Hände zu geben. Zu den europäischen Wisenten, die wir in unserem Wildpark halten und mit denen wir auch zur Erhaltungszucht dieser Tierart beitragen, gesellt sich nun auch ein Lebewesen mit geologischer Vergangenheit. Ein Skelett als Zeitzeuge für vergangenes Leben“, so GF Bernhard Lankmaier.

Mit Unterstützung der beiden Wissenschafterinnen Teresa Schaer und Georgine Szipl wurde in den letzten Monaten an einem Unterbringungsort für „Willi“ gearbeitet. Teresa Schaer war außerdem in jedem Stadium, von der Bergung, der Präparation, dem Konzept für das Museum und letztlich für den Aufbau die treibende Kraft. Georgine Szipl zeichnete ebenso für das Konzept, den Aufbau aber ganz besonders die Aufbereitung der Informationen und Dokumentationen im Museum verantwortlich.

Der Wildpark hat für das Museum mit der Herstellung eines Bauplatzes, der nötigen Infrastruktur und einen 20` Museumscontainer beigetragen. Damit sich das Bauwerk aber in das traditionelle Erscheinungsbild des Wildparks einfügt wurde der Container hinter der Holzfassade verbaut. Der Innenraum wurde von unserem Arbeitskollegen so adaptiert, dass die gewünschte Szene der Fundstelle nachempfunden werden konnte.

Das „Wisent Museum“ wurde im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und Medienvertretern offiziell eröffnet und für Wildpark Besucher freigegeben. Auch die mit Spannung erwartete Frage, nach dem Alter von „Willi“ wurde beantwortet: Die C14 Datierung hat ergeben, dass das Wisent um 600 n. Christus in den Schacht gestürzt und verendet ist.

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